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| Flossenschwimmen Die schnellste Fortbewegung durch eigene Muskelkraft Aus normalem Tauchen entstand nach vielen Jahren das Flossenschwimmen. Beginn der 60er Jahre wurde aus dem Bedürfnis nach besserer Tauchkondition das Flossenschwimmen zum Wettkampfsport entwickelt. Bereits 1969 wurde die erste Monoflosse eingesetzt. Acht Jahre später 1977 schwimmt jeder Flossenschwimmer mit der breiten Flosse für die beiden Füße. Der Schwimmer schlängelt sich mit delphinähnlichen Bewegungen durch das Wasser, wobei er durch Streckung der Arme seinen Körper in eine Stromlinienform ausrichtet. Der Kopf bleibt teils unter Wasser, geatmet wird durch dem Schnorchel. Heute
ist das Flossenschwimmen die derzeit schnellste bekannte Methode der Fortbewegung
durch eigene Muskelkraft (3,04 m/sec.). Seit 1986 ist der Sport als olympische
Disziplin anerkannt. Wettkämpfe werden in Hallen, aber auch im Freigewässer
ausgetragen (das sogenannte Orient-ierungstauchen). Die OTler müssen
mit Hilfe eines Meterzählers, Kompass und Drucklufttauchgerät
bestimmte Punkte unter Wasser finden, die sie vorher am Land ermessen
und errechnet haben. Das Flossenschwimmen ist eine sehr beliebte Sportart und auf der ganzen Welt verbreitet. Auch in Greifswald existiert ein Verein der TC UNI Gryps. Die Sportler trainieren dreimal die Woche, für jeweils 1,5 Stunden und geben alles, um ihre Leistung noch mehr zu steigen. Momentan bereiten sich die Flossenschwimmer auf die kommende Hallensaison vor, um dort ihre persönlichen Bestzeiten weiter zu verbessern und gute Plazierungen zu erreichen. Maja Wetzel Kontakt: info@quer-format.com |