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Quere
Ideen druckfrisch
Heute erscheint Greifswalds erste Stadtschülerzeitung
Greifswald (OZ). Frischer Wind auf dem örtlichen Zeitungsmarkt:
Heute erscheint „Quer“, das erste stadtweite Blatt von Schülern für
Schüler. „,Quer' heißt, wie sie ist!“, verkünden bunte
Plakate. „Wir wollten einfach eine Zeitung für alle Schüler
in Greifswald machen und damit ein Sprachrohr für Schüler aus
Greifswald schaffen“, erklärt Redakteur Roman Cieslik (18) den Beweggrund.
Vor zwei Monaten begannen er und andere Gymnasiasten, die Zeitung zu planen.
Von der sind zunächst 1800 Stück gedruckt worden, erhältlich
ab heute in allen Gymnasien in Greifswald, den Studentenkneipen, den Buchhandlungen
und den Bibliotheken. „Besonders lange haben wir über den Namen gebrütet“,
erzählt Svea Zippenpfennig (16). Von ,Queer' über ,Quasi' sei
man schließlich auf ,Quer' gekommen. Kritisch und dabei auch witzig
und jung solle die Zeitung sein, so Svea. Das zeige sich auch auf den
72 Seiten der Erstausgabe, die im Querformat erschienen sind. Darauf Artikel
über Rechtsextremismus und Toleranz, Denkanstöße zum Thema
Medienkompetenz und Jugendkultur, aber auch ein Cocktailtest und witzige
Anekdoten. Unter www.quer-format.com haben die Macher ein Internetportal
für Greifswalder Jugendliche eingerichtet. Dort können die User
die Artikel von „Quer“ lesen und Kommentare schreiben, finden sie Links
und Infos über Greifswalder Schulen und haben die Möglichkeit,
selber bei der nächsten Ausgabe dabeizusein. Roman Cieslik: „Wir
würden uns über eine vielfältige und kritische Reaktion
der Leser sehr freuen.“ Um zu wissen, ob „Quer“ als stadtweite Schülerzeitung
weiterentwickelt und produziert werden sollte, brauche man das Feedback
der Leser. Ohne den Jugendmedien e.V. Greifswald und den Jugendmedienverband
wäre „Quer“ wohl nicht erschienen. „Danke“, sagt Roman deshalb. Erreichbar
ist die „Quer“-Redaktion übrigens im Haus Lange Straße 14a,
Tel.: 77 76 40, e-mail: info@quer-format.com.
(Björn Richter)
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